Sudden

Steven Matyssek wird am 20.12.1988 in Salzgitter geboren. Schon frĂŒh wird den Menschen in seiner Umgebung klar, dass dieser Junge ist anders als die Anderen. Als kreatives Köpfchen macht er die Schule und schon frĂŒh die Damenwelt unsicher – immer in Verbindung mit einer seiner SuperkrĂ€fte: seinem unverwechselbaren Charme.

Seine SchwĂ€che nicht stillsitzen zu können wandelt er spĂ€testens mit 15 um, in dem er die Energie in sich bĂŒndelt und in kreative Dinge einfließen lĂ€sst. Er greift erstmals zum Mic und bekommt Spaß daran, in Battles Gegner in ihre Einzelteile zu zerlegen. „Ich war immer Musiker mit dem Talent, ein Instrument gar nicht lernen zu mĂŒssen“, sagt Sudden bescheiden. Gesegnet mit einer weiteren Megapower, seinem großen Mundwerk, macht er sich regional schnell einen Namen. Schon bald ruft die Hauptstadt, so dass er, noch nicht volljĂ€hrig, erstmals in Berlins Top-Studios aufnimmt.

WĂ€hrend sich die Gilde der Top 10-Rapper der Zeit darum streitet, wer diesen frechen Kerl mit dem Synonym Sudden unter Vertrag nimmt, macht dieser eine Bekanntschaft, die sich nachhaltig auf sein zukĂŒnftiges Leben auswirken soll: Basti von DNP merken schnell, dass sie auf einer Humorwelle reiten und so bĂŒndeln sie die SuperkrĂ€fte. DNP und Pimpulsiv sind gerade im Begriff das Label Trailerpark zu grĂŒnden. Steven ist angetan von dem derben Witz und findet in Timi und Basti Leidensgenossen der Strahlkraft des Sarkasmus‘. „Hier bin ich Superheld, hier kann ich sein“, denkt sich der junge Rapper, der neben der Musik ein besonderes Faible fĂŒr Videospiele hat. Auf „Hepatitis P“ von Pimpulsiv ist Sudden genau so vertreten wie auf „Bis eine weint“ von DNP. Im Dezember 2010 erscheint sein Solo-DebĂŒt „Romantisches Arschloch“ ĂŒber Trailerpark. Die Szene horcht auf: „Ein neues, cooles Release aus dem Hause Trailerpark ist eben genau dies – asozial geil“ (sic!), schreibt zum Beispiel ein Portal.

Sudden ist angekommen bei Trailerpark. Als Alligatoah 2012 zum Label hinzustĂ¶ĂŸt und man die verko(r)kste Boyband Trailerpark formt um das Crew-Album „Crackstreet Boys 2“ unters Volk zu bringen, lachen nicht alle mit! Schon lĂ€nger hat man die Crew bei feministischen Antifas auf dem Kieker. Ein Jugendamt stellt schließlich einen Indizierungsantrag, dem die BpjM stattgibt.
Sudden und die anderen Trailerpark-Mitglieder lassen sich nicht beirren und gehen ihren Weg weiter. Ein Jahr nach der Indizierung bringt Label- und Band-Kollege Alligatoah das Album des Jahres raus und macht im Vorbeigehen die großen BĂŒhnen des Landes klar.
Diese kann auch Sudden großartig solo bespielen, wie er nicht zuletzt als Tour-Support von Alligatoah unter Beweis stellt.
Der Superhumor des Labels findet dann 2014 geballt auf dem Album „Crackstreet Boys 3“ statt. Sudden zeigt sich auf dem Album als gefestigter, eigener KĂŒnstler, der sich neben den drei anderen Mitgliedern zu behaupten weiß. Egal ob zu Anfangszeiten vor hundert Leuten, oder vor ausverkauftem Haus: Trailerpark reißen den Rockstar-Lifestyle per Excellence ab.
Diesen Lebensstil transportiert Sudden Anfang 2015 auf sein Solo-Album „SuperkrĂ€fte“, sein bisher komplettestes Album. Gewohnt unterhaltsam holt der Superheld den Hörer selbst-ironisch ab, wie man ihn kennt, um dann ganz neue Facetten seiner Kunst zu offenbaren. Sudden hat eine Kraft, die er bisher verborgen hielt: Selbstreflektion und keine Angst vor großen Themen. Mal blauĂ€ugig aber nie ohne eine notwendige Prise Demut, die die Kontrolle des Chaos‘ garantiert, geht der Rapper in sich, ohne dabei platt oder fahrig zu werden. Durch die Konfrontation mit seinem Kryptonit wird der Held dieser Geschichte erst komplett.

Musik

  • Romantisches Arschloch

  • SuperkrĂ€fte

  • Crackstreet Boys 3

Merch

Sudden T-Shirt YĂŒah Heart

19,90
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